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Design ohne Titel58Im Mehrgenerationenhaus (MGH) in Miltenberg ging mit dem „Digitalcafé“ ein neues Angebot der Digitallotsen an den Start. Einmal pro Monat – in der Regel am jeweils 2. Donnerstag des Monats – finden hier Menschen, die Frage zum Umgang mit dem Handy oder Tablet haben, Antworten und Tipps.

Am 8. Februar startete das Digitalcafé mit rund 20 Teilnehmenden gut besucht und in fröhlicher Stimmung. Die drei Digitallotsen, Karin Blos, Elmar Boos und Meike Schumacher beantworteten Fragen zur Installation von Apps, zum Ändern und Löschen von Kontakten, zum Buchen von Bahntickets und vielem mehr. „Ich freue mich, dass das Angebot so gut angenommen wird. Besonders gefallen hat mir auch, dass sich ganz schnell Tandems gebildet haben, wenn eine Person etwas weiß, was eine andere gerne wissen möchte. Hier half man sich auch gegenseitig und kam auch abseits von Digitalthemen ins Gespräch. Es war unser Wunsch, dass es diese Dynamik gibt – dass es tatsächlich so kam ist wunderbar!“, freut sich Meike Schumacher.

Wer neugierig geworden ist, ist herzlich eingeladen, beim nächsten Digitalcafé im MGH, am 14. März von 15 bis 17 Uhr vorbeizukommen. Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung unter Tel. 09371/9526-15 gebeten.

Diese Woche fand ein bedeutendes Treffen des Öffentlichkeitsarbeitsteams von der "Open-Sozial" statt, und wir möchten euch darüber informieren!

Die "Open-Sozial - Plattform für soziales Engagement im Landkreis Miltenberg" hat ihr Team für den 19. Oktober 2024 gefunden.

In einem kreativen Workshop hat die "Open-Sozial - Plattform für soziales Engagement im Landkreis Miltenberg" ihr Team formiert, um sich verstärkt den drängenden sozialen Fragen unserer Zeit zu widmen. Unter dem Motto "Mehr Miteinander wagen!" soll ein besonderer Fokus auf Themen wie Jugendarbeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Teilhabe von Senioren im ländlichen Raum gelegt werden.

Am 21. Oktober tauschten sich auf Einladung von KAB sozial & gerecht engagierte Bürger mit Expertinnen und Experten aus drei ausgewählten Bereichen des Bürgerschaftlichen Engagements aus. An der Veranstaltung im Bürgerhaus Obernburg nahmen insgesamt über 40 Personen teil. Ausgangspunkt waren die Aktivitäten von Projektgruppen der „Open-Sozial - Plattform für soziales Engagement im Landkreis Miltenberg“.

Depressionen, Aufmerksamkeitsdefizite, Burnout, Magersucht, Bulimie, Alkoholsucht, Autoaggression ... es gibt viele psychische Leiden, die meist nur mit professioneller Hilfe bewältigt werden können. Der Bedarf hat über die Corona-Krise deutlich zu genommen und verharrt auf hohem Niveau. Die Aktuversorgung ist zwar gesichert, aber für eine Behandlung erleben viele betroffene Menschen, dass die Wartezeiten oft lang und die Bewilligung der Kostenübernahme z. B. durch die Krankenkassen nicht immer einfach ist.

Das öffentliche Leben in den Dörfern und Städten des Landkreis Miltenberg hängt wesentlich am ehrenamtlichen Engagement in Vereinen, Verbänden und Initiativen. Ob Feste oder Nachbarschaftshilfen, Musik, Gesang, Sport und kirchliches Leben. Immer sind es die engagierten Bürgerinnen und Bürger, die es möglich machen. Die Situation für die Ehrenamtlichen ist dabei sehr unterschiedlich. Mancher Verein siecht vor sich hin, während andere gerade einen neuen Schwung haben. Das wechselt je nach dem wie sich gerade ein Team zusammenfindet, das einen Anpack hat – oder auch nicht.

Der Zuzug von Migraten ist umstritten

Aktuell gibt es an einigen Orten der Region eine Auseinandersetzung darum, ob und wie Flüchtlingsunterkünfte eingerichtet werden sollen. Klar ist: Die Welt ist in Bewegung und immer neue Konflikte treiben die Menschen vor sich her. Zugleich braucht Deutschland Zuwanderung in den Arbeitsmarkt. Darüber hinaus bringen Extremwetter und Klimawandel viele Menschen zur Verzweiflung und auf den Weg nach Nordeuropa.

Als "KAB sozial & gerecht" stellen wir fest, dass die öffentliche Debatte im Vorfeld der Bayerischen Landtagswahl aufgeladen, ja gereizt ist. Dabei berufen sich Kandidatinnen und Kandidaten unterschiedlichster Richtungen auf ihre „christliche Orientierung“ oder auf eine Mitgliedschaft im katholischen Verband, auch der KAB. Dies ist Anlass genug, um sich als Verband gemeinsam mit vielen kirchlich engagierten Menschen orientierend einzubringen. Als Menschen brauchen wir immer wieder die Auseinandersetzung um ethische Fragen und um die Zeichen der Zeit zu deuten.

Bis zum letzten Platz war der Saal in Großheubach gefüllt. Die von KAB und Kolping organisierte Diskussion mit Landtagskandidat:innen des Wahlkreises Miltenberg nutzten 130 Wähler:innen offenbar zu ihrer Meinungsbildung vor der Wahl. Das war auch gut möglich, denn die fünf Personen auf dem Podium ließen in ihren Antworten unterschiedliche Positionen und Lösungswege für gesellschaftliche Probleme erkennen.

Neulich im Bus: Zwei ältere Damen wollen einen Ausflug nach Frankfurt machen und fragen nach dem Deutschlandticket. „Das können Sie bei mir nicht kaufen, das geht nur im Internet“, so die Antwort des Busfahrers. Ich sage zu den Damen: „Kaufen sie sich ein Ticket nach Aschaffenburg, dort kann man das Ticket am Bahnschalter kaufen, das stand in der Zeitung.“ Gemacht getan und natürlich gehe ich mit zum Bahnschalter, damit das alles klappt. Tatsächlich ist der Erwerb dort am Schalter möglich, „allerdings“, so die Beraterin, „brauchen sie dazu ein Smartphone und eine E-Mail-Adresse, das Ticket kann nicht ausgedruckt werden.“ Eine der beiden Damen hatte kein Smartphone und die andere hat die E-Mail abgestellt, weil sie „gehackt“ wurde. Das ist dann auch schon das Ende der Geschichte und daran zeigt, wie schnell es gehen kann, dass sich ein digitaler Graben zwischen Bürgerinnen und Bürgern auftut. Die Damen kauften ein reguläres Ticket und werden im Monat insgesamt deutlich mehr für Bus und Bahn ausgeben als alle Besitzer eines Deutschlandtickets.

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