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Ein Hilferuf hat uns vom Seniorenzentrum in Sulzbach erreicht. Dort herrscht wegen Corona-Erkrankungen bei Pflegenden wie Bewohner*innen akute Personalnot.

Die Heimleitung sucht Freiwillige, die kurzfristig bereit sind, ...

Für bessere Bedingungen und Bezahlung (35 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich) setzten sich Anja Kirchschlager und Sabine Zuber als Vertreterinnen der KAB-Initiative „sozial & gerecht“ auf dem Podium bei "Pflege der Zukunft" ein. Dazu hatte die Sozialgenossenschaft „digital vital“ am 2. Juli nach Klingenberg eingeladen.

Ab jetzt und bis 15. Juli können ehrenamtlich geführte Vereine, Verbände, Initiativen und Gruppierungen eine Interessenbekundung für ein weitgehend kostenfreies professionelles Vorstands-Coaching hier abgeben. Damit werden ab September insbesondere Vereine unterstützt, die in der Folge Pandemie-bedingter Einschränkungen in Schwierigkeiten sind. Das Interesse kann einfach via E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! übermittelt werden. Alle Interessenten erhalten im Juli weitere Informationen.

Eine erste Auswertung der Online-Umfrage zur Situation von Vereinen, Verbänden und Initiativen am Untermain liegt zum 1. Juni 2022 vor. Zu über 100 Vereinen wurde eine Rückmeldung gegeben. Dabei zeigt sich, dass die Lage des Ehrenamtes in der Region äußerst unterschiedlich ist. Alle Ergebnisse finden sich hier als PDF im Download.

Seit Anfang des Jahres bereitet sich eine Gruppe von 12 Personen für das KAB-Austauschprojekt "Karibu Tanzania" im August 2022 vor. Mit dabei sind Frauen und Männer, Jugendliche und Rentner, Menschen aus Unterfranken und der Oberpfalz. Gemeinsam wollen sie mit den Menschen der Partnerorganisation VUWAWA in der Region Mbinga / Tansania gemeinsame Lebensthemen entwickeln. Im Mai wurde das zweite Vorbereitungswochenende in Aschaffenburg dazu durchgeführt.

Die bayerische Regierung setzt nun doch die Förderung der Berufseinstiegsbegleitung fort. Das ist eine sehr gute Nachricht auch für junge Menschen am Untermain, die oft nur durch diese individuelle Unterstützung den Einstieg ins Berufsleben schaffen.

Am Tag der Pflegenden gingen in Kleinwallstadt wie in vielen anderen Orten Pflegekräfte auf die Straße. Lautstark machten sie auf die sich immer weiter verschlechternden Arbeitsbedingungen aufmerksam. "Inzwischen wissen alle, wie überlastet die Beschäftigten in der Pflege sind. In der Politik wird das wortreich beklagt und Solidarität bekundet, doch die nötigen Konsequenzen werden nicht gezogen", kritisierte die Personalratsvorsitzende der Rohe'schen Altenheim Stiftung Carmen Raloff.

Wie geht es den Vereinen, Verbänden und Initiativen? Wie wird sich unser öffentliches Leben von der Pandemie erholen? Was treibt die ehrenamtlich engagierten Mitglieder um, die sich im Vorstand oder als Abteilungsleiterin, Übungsleiter, Gruppenleiterin oder vielleicht auch einfach in einem Projekt engagieren? Hier geht es zur Umfrage von MainVerein - das Projekt zur Unterstützung von Vereinen, Verbänden und Initiativen im Landkreis Miltenberg.

Was liegt Dir am Herzen? - Und was müssen wir beachten, wenn wir das ehrenamtliches Engagement im Landkreis Miltenberg weiterentwickeln wollen? Von diesen Fragen ausgehende entwickelte die Projektgruppe "Ehrenamt" die in einem früheren Treffen aufgerufene Idee eines „Ehrenamts-Coaching“ für Vereine, Verbände und Initiativen weiter. Zugleich wurde darauf geachtet, dass das gemeinsame Anliegen so umgesetzt wird, dass sich die engagierten Gruppenmitglieder einbringen können, das Vorgehen aber auch zur privaten Situation und persönlichen Motivation passt.

Insgesamt 12 engagierte Menschen trafen sich zum Auftakt von "Karibu Tanzania - Willkommen in Tansania" im Rahmen der internationalen Partnerschaft von KAB in der Region Unterfranken und VUWAWA in der Region Mbinga / Tansania. Das Austauschprojekt umfasst mehrere Vorbereitungstage eine gemeinsame Reise nach Tansania und die Nachbereitung in Deutschland. Ziel ist, gemeinsamen Themen unseres globalisierten Lebens in den Blick zu nehmen und Lösungsbeiträge zu entwickeln. Ob Klimawandel, Fair Trade, Krankheit, Armut, Migration, Sinnentlehrung ... es ist wichtig die Sichtweisen aus dem globale Süden und dem globalen Norden zusammen zu bringen. Diese Initiative stellt dazu fest, dass dieser Anspruch nicht nur eine Aufgabe für Staatschefs und Konzernlenker ist, sondern auch die einfachen Bürger durch die Möglichkeiten der Zivilgesellschaft beteiligt werden müssen.

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